Im Zielhaus in Kitzbühel verfolgt eine junge Dame gespannt das Herren-Rennen. Sie ist die Dame, welche die Skiwelt mit ihrem ersten Start im World Cup der Damen im Sturm eroberte. Bereits nach dem fünften Rennen in ihrer Karriere zog die junge Schweizerin mit ihrem dritten Platz im World Cup von St. Moritz im Februar 2008 die Aufmerksamkeit der internationalen Presse auf sich. „Ich sollte in Cortina beim World Cup der Damen sein, hatte jedoch die Gelegenheit als VIP Gast von meinem neuen Sponsor Rolex hier nach Kitzbühel zu kommen. Ich konnte nicht widerstehen, dieses faszinierende Rennen zu sehen. Diese Möglichkeit kommt ja nicht so schnell wieder - wahrscheinlich nicht in den nächsten zehn Jahren, da die World Cup Rennen der Damen anderswo stattfinden“, erklärt die temperamentvolle Schweizerin mit einem strahlenden Lächeln.
Lara Gut ist achtzehn Jahre alt und hat bereits zwei Silbermedaillen bei den Weltmeisterschaften in Val d'Isère gewonnen. Zudem kann sie einen Sieg und zwei weitere Podestplätze im World Cup aufweisen. Sie lächelt ständig und die World Cup Tour der Frauen vermisst bestimmt ihre vitale, fröhliche Art. Wenn schon die eine „Rolex“ nicht dabei sein kann um Spitzenplätze zu erzielen, kann es die andere: Lindsey Vonn. Auch sie ist eine Rolex Testimonial und macht mir ihren Siegen im World Cup Schlagzeilen doch Lara Gut hat diesen Winter kaum ein Rennen der Damen angeschaut. Ihr Kommentar: „Ich habe mich heute Morgen mit meinem Vater unterhalten und ich glaube, das letzte Rennen, das ich verfolgt habe, war das in Lienz zwischen Weihnachten und Neujahr.
„Ich gehöre seit sechs Monaten zur „Rolex Familie“. Es macht wirklich Spaß, Leute von Rolex Deutschland und Frankreich kennenzulernen und zu erfahren, was sie tun“. Gestern z.B. habe ich mit dem Herrn unterhalten, der die 24 Stunden von Le Mans organisiert, erzählt Lara. Man merkt ihr an, dass sie den Aufenthalt in Kitzbühel mit Rolex sehr geniesst. Sie fährt fort: „Das ist etwas, was ich nicht hätte machen können, wenn ich im Renneinsatz wäre“.
Skifahren nimmt einen sehr wichtigen Platz im Leben von Lara Gut ein. Man kann ihr die Frustration aus dem Gesicht lesen, wenn sie darüber spricht, dass sie im Moment nicht Rennen fahren kann- oder auch nur alleine Skifahren zu dürfen. Anfangs Februar werden es vier Monate her sein, seitdem sie sich verletzte, und dann fing die Rehabilitation an... „Das bedeutet nicht, dass ich in einem Monat wieder dabei sein kann“, erklärt Lara Gut, „aber ich werde wieder Rennen fahren und das wird ein großartiges Gefühl sein. „Ich vermisse das Skifahren sehr. Für mich ist es Lifestyle. Ich vermisse dieses Leben!“
Die Tatsache, dass die Männer hier in Kitzbühel Rennen fahren macht ihr nicht allzu viel aus: „In diesem Rennen könnte ich sowieso nicht starten. Ich könnte aber nicht nach Cortina gehen und dort zuschauen. Den anderen beim Rennen zuzuschauen ist nicht mein Ding, dafür bin ich zu jung“! Sie grinst. „Ich habe dieses Jahr aber auch kein Problem damit Frauen-Rennen am Fernsehen zu verfolgen. Wenn ich Zeit habe schaue ich sie mir an.“
Es macht Spaß, sich mit Lara Gut zu unterhalten. Sie lacht und ist sehr freundlich! Lara Gut ist eine Skirennfahrerin, die für ihren Sport lebt und kaum darauf warten kann, wieder auf ihren Skiern zu stehen. Sie trägt eine wunderschöne Rolex Oyster Perpetual Datejust Uhr an ihrem Handgelenk, seit genau einer Woche nach ihrem Unfall. Sie fühlt sich unglaublich geehrt, mit dieser Marke verbunden zu sein, zusammen mit Grössen wie Jean-Claude Killy, Hermann Maier und Roger Federer. „Ich bin erst 18 Jahre alt und bekomme bereits diese Chance, Sportler wie Hermann Maier kennenzulernen. Es ist schon erstaunlich, denselben Sponsor wie Maier und Federer zu haben. Faszinierend! Fast schon unwirklich.“
Fünf Minuten nach ihrem fünften Sieg von fünf Weltcup-Abfahrten in dieser Saison, haben wir Lindsey Vonn aus Kitzbühel aus interviewt:
Was bedeutet Ihnen die Marke Rolex?
„Rolex ist identisch mit Leistung, Perfektion, Qualität und Präszision. Genau dieselben Qualitäten, die es braucht, eine erfolgreiche Alpine Skirennfahrerin zu sein“.
Warum freut es Sie, mit der Marke Rolex verbunden zu sein?
„Ich bin sehr anspruchsvoll in meiner Materialauswahl, denn ich muss mich darauf verlassen können. Die Produkte von Rolex entsprechen dieser Perfektion auf höchster Ebene. Sie sind in jeder Hinsicht perfekt.“
Wie fühlt es sich an, zu derselben Gruppe von Athleten wie Jean-Claude Killy, Hermann Maier, Roger Federer - alles Rolex Testimonial - zu gehören?
„Es gibt nur wenige Namen im Sport, die mit soviel Respekt verbunden sind wie Killy, Maier und Feder. Ich fühle mich sehr geehrt, mit Sportlern von solch hoher Professionalität verbunden zu sein.“
Wie ist der Sponsoren-Vertrag mit Rolex entstanden?
„Das erste Treffen fand letztes Jahr in Wimbledon statt. Daraus hat sich eine Beziehung entwickelt. Eigentlich war ich dort um Federer zu sehen und hatte das Glück, seinen 15. Grand-Slam-Sieg in Folge zu erleben.“
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