September 9, 2010
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2010
Hahnenkamm-Race
Kitzbuehel, Austria
January 22 - 24, 2010
CUCHE IST EINFACH „ZU GUT“ - SIEG AM HAHNENKAMM IM SUPER G



22. Januar 2010

Mit seinem Sieg im 4. World Cup Super G der Herren in Kitzbühel bewies der Schweizer Didier Cuche einmal mehr seine Überlegenheit in dieser Disziplin. So leicht wurde es ihm aber nicht gemacht. Die ersten 30 Fahrer erreichten das Ziel mit einem Abstand von etwas mehr als eineinhalb Sekunden.

Michael Walchhofer, der vor ihm startete, konnte seine Führung nur ganz kurz genießen. Als Walchhofer die Skischuhe auszog und sich dem Gefühl in Kitzbühel zu führen hingab, wiesen die Zwischenzeiten von Cuche auf der Rolex Uhr nicht unbedingt darauf hin, dass es sofort wieder einen Führungswechsel geben würde. „Ich konnte all die Österreicher hören und vielleicht auch einige der Schweizer“, erzählt Walchhofer. „Somit habe ich geahnt, dass es für mich ein gutes Rennen wird. Mir war bekannt, dass Cuches' Zwischenzeit bei der Hausbergkante etwas langsamer war. Das war gut für mich!“ - In diesem Moment kam Cuche in die Kabine und entschuldigte sich bei Walchhofer, ihn nur so kurz im Siegesglück gelassen zu haben. Den dritten Platz belegte Georg Streitberger hinter seinem Landsmann mit nur einer hundertstel Sekunde Abstand.

Die Wetterbedingungen waren traumhaft, was wahrscheinlich zu den kurzen Zeitabständen im Rennen mit beitrug. Die perfekte Piste und gute Sicht führten zu optimalen Rennbedingungen. Der Vorjahressieger Klaus Kroell landete in diesem Jahr auf Platz 17, jedoch nur eine knappe Sekunde hinter dem Sieger. Die Top 30 gelangten mit einem Abstand von knapp über anderthalb Sekunden hinter Cuche ins Ziel. Dies bedeutet, dass die Rolex Zeitmessung in ihrer Exaktheit bis ins Extremste getestet wurde. Unter den ersten 30 fuhren dreimal zwei Fahrer exakt dieselbe Zeit.

Andrej Jerman setzte sich mit der Startnummer 4 an die Spitze, wurde kurz vom Kanadier Erik Guay gefährdet, der sich aber direkt hinter ihm platzierte und schlussendlich Fünfter wurde, einen Platz hinter Jerman. Michael Walchhofer mit Startnummer 16 nutze all seine Erfahrungen auf dieser Piste und übernahm die Führung - aber nur ganz kurz. Mit der Startnummer 17 gelang es Didier Cuche Bestzeit zu fahren und später als Sieger gekürt zu werden. Der 29 Jahre alte Georg Streitberger startet am Ende der Top-Gruppe und verdrängte beinahe Walchhofer von zweiten Platz. „Ich bin gut gefahren, war jedoch im Ziel überrascht zu sehen, dass ich Dritter war, was ich kaum glauben konnte,“ erklärte der überglückliche Österreicher.

Cuches Fahrt von der Hausbergkante bis ins Ziel war überragend. „Es war fast zu perfekt“, gestand er nach dem Rennen. „Wenn ein Ski eine Spur berührt hätte und nicht ums Tor herum gecarvt wäre, hätte ich echte Probleme bekommen.“ Die Genauigkeit, die von den Top-Fahrern erfordert wird, wenn sie die steilen Pistenabschnitte hinunter carven, werden durch alle Komponente der Rennstrecke reflektiert: Exaktes Timing und präzises Bemessen!

Während die Schweizer ihren Sieg in Kitzbühel feierten, schafften es vier Österreicher in die Top Ten und gaben den einheimischen Zuschauern Anlass zum Feiern. Die bunte Mischung der Skifans bekundete mit viel Applaus ihre Wertschätzung gegenüber allen Rennfahrern, die den Mut haben, „die Streif“ zu bezwingen. Rolex Testimonial Lara Gut verfolgte dieses spektakuläre Rennen von der komfortablen Zielhaus VIP Hospitality aus. Nicht weit entfernt - bei der Hausbergkante - erfreute sich eine weitere Rolex-Grösse über das fantastische Rennen: Der legendäre Hermann Maier.

Die Hauptattraktion folgt morgen mit der 70. Hahnenkamm-Abfahrt.

Internationale Pressinformationen
Anna Maria Gregorini
+43 699 161 60930 (vom 17. - 29. Januar 2010)
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Sabrina Zumkehr
+43 699 104 27151 (vom 17. - 24. Januar 2010)
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